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Rolex

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Das wichtigste zu Rolex

Die Luxusuhren Marke schlechthin: 1905 vom deutschen Hans Wilsdorf gegründet ist die Marke Rolex niemanden ein Fremdwort. 2023 hatte Rolex einen Marktanteil aller neu verkauften Schweizer Luxusuhren von mehr 30%. Anders als bei anderen Marken hat der Name Rolex keine direkte Bedeutung, sondern ist aus der Fantasie von Wilsdorf entstanden. Die Rolex Krone als Markenzeichen entsprang dem Gedanken, mit einer Rolex sämtliche Erfolge zu brechen. Wie zum Beispiel auch 1927, wo Mercedes Gelitze den Ärmelkanal mit einer Rolex Oyster um den Hals durchschwommen hat, die danach selbstverständlich noch lief. Auf den meisten Ziffernblätter liest man immer wieder den Begriff Oyster, was für ein Wasserdichtes Gehäuse von mindestens 100 Metern steht. 

Rolex Modelle in der Übersicht

Cosmograph Daytona

Es ist die Motorsportuhr schlechthin: Die Rolex Daytona. Sir Malcom Campbell war Rennfahrer in Daytona, der zu damaliger Zeit einige Erfolge einfuhr und dabei immer eine Rolex am Handgelenk hatte. 1962 wurde Rolex dann offizieller Zeitnehmer und bereits ein Jahr später kam die erste Cosmograph auf dem Markt. Neben dem eleganten Design ziert die Daytona besonders eins: Einen Chronographen. Ein absolutes Pflichtwerkzeug in der damaligen Motorsportwelt. Und um zu unterstreichen, wie wichtig die Daytona für Rolex ist: Die teuerste jemals versteigerte Rolex war eine Daytona von Paul Newman für ganze 17.800.000 USD. Und auch die 2. teuerste Rolex für 5.500.000 USD war eine Daytona.

Datejust

Es ist der Klassiker bei Rolex und für viele auch die Erste: Die Rolex Datejust. Ganz egal ob als ikonisch 36mm Modell oder das größere 41mm Modell. Die Datejust kam 1945 zum 40. Jubiläum von Rolex und wurde noch von Gründer Hans Wilsdorf persönlich entworfen. Sie ist die ultimative Daily Watch von Rolex: Unzählig viele Ziffernblatt Variationen, unterschiedlichste Materialien und von 25 bis 41mm erhältlich. Nicht nur eine äußerst robuste Uhr, sondern dank den Proportionen auch perfekt als sportliche Uhr und Dresswatch tragbar. Auch verschiedenste Armbänder, wie das sportliche Oyster oder das elegante Jubileeband gibt es. Und natürlich gab es auch die Lünette auch in verschiedensten Variationen: Glatte, geriffelte Weißgold und Diamanten Lünetten sind nur ein Teil von dem, was es über die Jahre von Rolex gab. Zusammengefasst ist sie die ultimative daily watch mit schier unendlich verschiedensten Variationen.

Explorer II

Während die Explorer I als erste Uhr auf dem Mount Everest für die hohen Entdecker entwickelt wurde, geht es mit der Explorer II unter die Erde. Die erste Explorer II kam 1970, knapp 17 Jahre nach der Explorer I und wurde für Höhlenforscher gebaut. Hintergrund ist eine Uhr mit GMT Funktion, da unter Tage nicht bekannt ist, ob gerade 10 Uhr Morgens oder 22 Uhr Abends ist. Die Explorer II teilt sich das Werk mit der GMT Master, allerdings mit dem Unterschied, dass bei der Explorer II keine drehbare Lünette für eine 2. Zeitzone benötigt wird und deswegen auch nicht verbaut wurde. 

Oyster Perpetual

Das wohl wichtigste Modell in der Geschichte von Rolex. Gründer Hans Wisldorf war nicht nur als absolutes Marketing Genie bekannt, sondern auch als wahrer Erfinder. Seine wohl wichtigste Erfindung ist die Oyster Perpetual und der damit verbundene internationale Erfolg von Rolex. 1926 wurde sie als absolute Innovation noch unter dem Namen Oyster vorgestellt: Die erste Armbanduhr mit einem wasserdichten Gehäuse. Um das zu beweisen, startete Wilsdorf und die professionelle Schwimmerin eine einmalige Kampagne: Der erste Mensch, der den Ärmelkanal durchschwimmt. Am Handgelenk selbstverständlich eine Rolex Oyster, war dies einer der ersten und vielen internationalen Marketingerfolge für Rolex. Aber das war nur die Spitze des Eisbergs. 1931 eine vielleicht noch viel größere Innovation: Der Perpetual Rotor. Das erste Automatikkaliber mit einem Rotor. Die Oyster Perpetual hat damit den Grundstein für alle heutigen Automatik und wasserdichten Uhren gelegt. Damit ist die Oyster Perpetual nicht einfach nur eine elegante Rolex für den Alltag, sondern eines der wichtigsten Modelle in der gesamten Uhrengeschichte.

Submariner

Eines der legendärsten Modelle bei Rolex: Alles hat im Jahre 1953 begonnen. Rolex hat bereits 1926 mit der Oyster Perpetual die erste Wasserdichte Armbanduhr der Welt vorgestellt, allerdings nur mit einer Wasserdichtigkeit von 2-3 Bar, was gerade so zum Schwimmen reichte, aber trotzdem Schäden mit sich zog. August Piccard und sein Sohn planten 1953 einen Weltrekordversuch: Der tiefste Tauchgang mithilfe einer Tiefseekapsel. Der Plan ging auf und sie kamen unglaubliche 3131,80 Meter tief. Doch beim Auftauchen war etwas sonderbar - es war etwas Kleines an der Außenseite Kapsel befestigt. Die beiden waren nicht alleine auf dem Weg nach untern: Hans Wilsdorf montierte den Prototypen der ersten Submariner am Außengehäuse. Genau wie die beiden Rekordjäger überstand die Submariner Ihren Tauchgang und schrieb, wie fast alle Rolex Modelle, internationalen Erfolg. Kurze Zeit später folgte das Serienmodell mit einer Wasserdichtigkeit von 10 Bar - und so wurde die erste Taucheruhr geboren. Ursprünglich noch ohne Datumskomplikation kam diese 1966 und 1979 folgte die bis heute bekannte Wasserdichtigkeit von 30 Bar. Die Rolex war aber nicht aufgrund Ihrer Technik eine Ikone: Der James Bond Klassiker schlechthin prägt die Submariner noch bis heute.

Yachtmaster

Die Yachtmaster gehört zu den jüngeren Modellen im Rolex Portfolio. 1992 kam sie als die Segeluhr überhaupt und kommt sportlicher als eine Datejust aber eleganter als die GMT Master. Der nächste Verwandte zur Yachtmaster stellt die Submariner dar, bei der Yachtmaster lässt die Lünette sich allerdings in beide Richtungen drehen. Ab 1999 gab es die Yachtmaster auch in "Rolesium", Rolex Begriff für die Mischung aus Titan und Edelstahl. Die Yachtmaster gab es im Laufe der Jahre in sämtlichen Variationen: Dazu zählen Edelstahl und Vollgoldmodelle, von 29 bis 42mm und am massiven oder Oysterflex Band. Außerdem war die Yachtmaster auch die 2. Titan Uhr von Rolex, nach der 50mm großen Deepsea Challenge.

Uhrwerke von Rolex

Kaliber 3135

Das Kaliber 3135 gehört zu den bekanntesten und wurde seit 1988 bis ca. 2020 über 30 Jahre lang gebaut. Verbaut war es unteranderem in den Modellen Submariner, Sea-Dweller, Deepsea, Yacht-Master und Datejust. Das Werk verfügt über eine Datums und 3 Zeiger Komplikation und läuft mit 28.800 Halbschwingungen. Das Manufakturkaliber ist COSC zertifiziert und bietet eine Gangreserve von 48 Stunden.

Kaliber 3185

Über 16 Jahre lang hat das Kaliber 3185 mit 2. Zeitzone und Datumsanzeige die Rolex GMT und Explorer II begleitet. Von 1989 bis 2005 gebaut ist es der Nachfolger des 3085, welches die Gangreserve um 8 Stunden auf 50 erhöht hat. Klassisch tickt es mit 28.800 Halbschwingungen, also 4 Hertz.

Kaliber 3230

2020 vorgestellt und ein Werk, was nicht mit Komplikationen glänzen muss, sondern durch so seinen Minimalismus. 70 Stunden Gangreserve mit einem 3 Zeiger, selbstverständlich als Manufakturwerk. In vielen Modellen wie die Oyster Perpetual, Air King, Deepsea Challange und Rolex Explorer I leistet es seit Jahren, wie auch der Vorgänger 3130, hervorragende Arbeit.

Kaliber 3235

2015 wurde das Standard Datumswerk von Rolex für viele Modelle wie die Datejust, Sea Dweller und Yachtmaster vorgestellt. Es hat das 3136 und 3135 ersetzt und kommt mit 70 Stunden Gangreserve. Das 3 Zeiger Automatikwerk tickt mit 28.800 Halbschwingungen.

Kaliber 4130

Das Kaliber 4130 ist ein Chronographen Kaliber, welches mit einer Gangreserve von 72 Stunden kommt und zur Jahrtausendwende vorgestellt wurde. Es ist das nachfolge Kaliber des Zenith Werks und wie für Rolex bekannt ein inhouse entwickeltes Manufakturwerk. Als mehr als erfolgreiches Kaliber wurde es bis 2023 gebaut und ist ausschließlich in der Daytona erhältlich.